Beratung Arzt Thema Schlupflidentfernung

Chemisches Peeling

Alters­zeichen, übermäßige Beanspru­chungen durch zu viel UV-Strahlung und andere schäd­liche Umwelt­ein­flüsse lassen unsere Haut älter und unser Gesicht müder wirken. Durch ein chemi­sches Peeling wird die Haut wieder gleich­mä­ßiger, die Poren werden feiner und Unregel­mä­ßig­keiten wie Alters­flecken und Fältchen verschwinden.

Anti-Aging: Ein universeller Wunsch

Schon immer ist es der verständ­liche Wunsch aller Menschen frisch und jugendlich auszu­sehen. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an seriösen und erprobten Behand­lungs­me­thoden, die dabei helfen, eine frische und vitale Ausstrahlung zu behalten. Eine davon ist das chemische Peeling. Umwelt­ein­flüsse, denen wir uns zu sehr aussetzen, führen zu einer Beschleu­nigung der natür­lichen Hautal­terung.

Nach der Peeling-Behandlung erneuern sich die oberen Hautschichten im Gesicht, sodass durch die Regene­rierung alle oberfläch­lichen Zeichen der Alterung verschwinden. Hierbei wird besonders die Hautober­fläche verbessert und das Ergebnis erzielt den gewünschten Revita­li­sie­rungs-Effekt.

Chemisches Peeling: Dauer, Kosten, Ablauf

15 bis 30 Minuten

leichte Betäubungscreme (auf Wunsch)

ab 400 € – 3.500 € für das ganze Gesicht

intensive Nachsorge mit Cremes

ambulant

gesellschaftsfähig nach 2–3 Wochen

dauerhaftes Ergebnis

Wie wirkt das tiefe chemische Peeling?

Das Alter zeigt sich an unserer Haut durch feine Fältchen und Flecken, durch einen Volumen­verlust und durch das Absinken der tiefen Gewebe­schichten. Eine wichtige Kompo­nente der Hautal­terung ist entscheidend für die Effek­ti­vität eines chemi­schen Peelings. Ein medizi­ni­sches Peeling verbessert besonders den ersten Punkt, die oberfläch­liche Hautal­terung.

Verein­facht gesagt, beginnt die Haut durch ein medizi­ni­sches Peeling durch die Hydro­xy­säure (Hydro­xy­car­bon­säure) mit einem kompletten Regene­ra­ti­ons­prozess. Die oberen Hautschichten lösen sich und darunter entsteht glatte neue Haut, die frei ist von den Zeichen des Alters. Durch nur eine Behandlung verschwinden so Alters­flecken, Pigment­stö­rungen, oberfläch­liche Fältchen um die Augen und um den Mund, Knitter­fältchen, Aknen­arben und Lippen­fältchen. Dieser wunderbare Effekt hilft auch gegen eine grobporige und ledrige Hautstruktur. Je nach gewünschter Wirkung, lässt sich die Tiefe des Peelings variieren und auf die Wünsche des Patienten anpassen.

Tiefenwirkung oder oberflächliche Verbesserung?

Unsere Haut besteht aus Schichten. Die oberste Schicht, die Epidermis, lässt sich bereits durch ein sanftes Peeling verbessern. Bei einem mittel­tiefen Peeling verwenden Derma­to­logen oft Trichlores­sig­säure (TCA), um die nötige Tiefe zu erreichen und leichte Falten in der darun­ter­lie­genden (papillären) Dermis behandeln zu können.

Tiefe Peelings werden mit höher konzen­triertem TCA oder mit Phenol durch­ge­führt, damit kann eine wirkliche Tiefen­wirkung mit einer echten Hautstraffung erreicht werden. Dieses chemische oder auch medizi­nische Peeling dringt tief ein und erfordert eine intensive Nachpflege, erzielt aber auch echte sichtbare Ergeb­nisse, die viele Jahre anhalten.

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Wie effektiv sind sanfte Peelings (bspw. Fruchtsäurepeelings)?

Frucht­säu­re­pee­lings sind sehr beliebt, da sie schonend sind und durch natür­liche Säuren wirken. Kleinere Hautpro­bleme, wie Hautun­rein­heiten, Knitter­fältchen und leichte Pigment­stö­rungen können durch eine solche Behandlung kurzfristig verbessert werden.

Die regel­mäßige Wieder­holung des Peelings ist aller­dings Voraus­setzung einer effek­tiven Hautver­bes­serung. Für die oberfläch­liche Hautpflege ist ein Frucht­säu­re­peeling geeignet, möchte man aber einen wirklichen Regene­ra­ti­ons­effekt, eine Hautstraffung oder eine Falten­re­duktion erzielen, empfiehlt sich eine Methode, die tiefer wirkt und alle relevanten Hautschichten erreicht.

Wie läuft ein chemisches Peeling ab?

Das Gemisch aus Phenol­säure und Krotonöl wird in einer Apotheke zunächst vorbe­reitet. Die Phenol­mi­schung wird dann durch den Arzt mit einem Watte­tupfer gleich­mäßig auf Gesicht, Kinn, Lippen und Augen­lider aufge­tragen.

Nach der Einwirkzeit beginnt die Haut zu reagieren und färbt sich aufgrund der Eiweiß­mo­leküle weiß. Diese Phase wird auch „Frosting“ genannt und kann jucken, weshalb Patienten das chemische Peeling oft in Dämmer­schlaf wünschen. Nach 15 Minuten ist die Behandlung beendet, die Haut rötet sich stark und die Patienten erwachen langsam aus der kurzen Narkose.

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Pflege nach chemischem Peeling

Nach dem medizi­ni­schen Peeling wird das Gesicht zunächst durch einen Tapeverband geschützt, der 24 Stunden getragen werden sollte. Die sorgfältige Pflege mit fetthal­tigen Cremes und der Schutz der Haut sind in dieser Phase sehr wichtig. Nach etwa drei Tagen beginnt die Haut sich abzulösen und bekommt eine dunkle Farbe. Die Haut verhält sich danach, wie nach einer großflä­chigen Verletzung und bildet automa­tisch neue Hautzellen. Dieser Zustand dauert etwa 2–3 Wochen, da der Körper für die komplette Regene­ration der oberen Gesichtshaut selbst­ver­ständlich Zeit benötigt.

Die Hautpflege ist für einen frischen Eindruck sehr wichtig. Besonders auf den Sonnen­schutz­faktor sollten Sie bei der Haupflege unbedingt achten, da die Hautal­terung durch UV-Strahlung stark beein­trächtigt wird. Stoffe, wie Elasten und Kollagen werden durch starkes Sonnen­licht angegriffen und abgebaut. Die ganze Wirkung der Sonne lässt sich auch sehr gut am Verblassen von Gegen­ständen beobachten, die stetig UV-Strahlen ausge­setzt sind.

Wann ist man nach der Behandlung wieder gesellschaftsfähig?

Patienten halten sich die erste Woche oft zuhause auf, da sich die Rötung und Verkrustung im Gesicht am Anfang nur schlecht verbergen lässt. Nach dieser Woche können sie sich wieder frei in der Öffent­lichkeit bewegen, da es für die gerötete Haut spezi­elles Make-Up gibt, welches außerdem die Wundheilung nicht behindert und sogar die Hautneu­bildung fördern kann.

Viele Patienten fragen uns nach dem chemi­schen Peeling: Wann kann man sich wieder dem direkten Sonnen­licht aussetzen?

Sonnen­baden, direkte UV-Strahlung und längere Aufent­halte in der Sonne sind am Anfang nicht ratsam. Die Haut braucht Zeit sich zu regene­rieren und sollte deshalb nicht zusätzlich beansprucht werden. Nach etwa 3 Wochen können Patienten anfangen, sich mit entspre­chendem UV-Schutz zu sonnen. Dabei empfiehlt es sich immer, noch einmal mit dem Behandler Rücksprache zu halten, da jede Wundheilung indivi­duell abläuft.

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Welche Risiken können durch ein medizinisches Peeling auftreten?

Direkt nach der Behandlung ist die Haut sehr beansprucht und braucht eine sorgfältige Pflege. Gerade im Gesicht wünscht man sich eine zeitnahe Regene­ration, um schnell wieder am alltäg­lichen Leben teilnehmen zu können. Deshalb ist es wichtig, sich der Risiken und Langzeit­ef­fekte bewusst zu sein.

Wie bei jedem Eingriff gibt es auch beim chemi­schem Peeling Risiken. Beispiels­weise kann es zu langan­hal­tenden Rötungen kommen, einem verzö­gerten Wundhei­lungs­prozess, vorüber­ge­henden Pigment­stö­rungen oder einer leichten Narben­bildung. Die Haut kann sich außerdem durch Bakterien oder Viren entzünden. Beachten Sie deshalb unbedingt die genauen Anwei­sungen des Arztes, damit Sie das Endergebnis ohne Probleme genießen können.

Ihre Fachärzte für Chemische Peelings bei Zürich und Basel

Christian Fürstenwerth

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

  • Leitender Oberarzt der Schönheits­klinik in Waldshut
  • spezia­li­siert auf Hautver­jüngung und Falten­un­ter­sprit­zungen
  • zuständig für Patienten mit chemi­schem Peeling aus Zürich, Stuttgart und St. Gallen
  • Weitere Spezia­listen für Hautbe­hand­lungen in Waldshut: Dr. Mario Holdenried

Dr. Dr. Andreas Dorow

Chefarzt und Ärztlicher Direktor

  • Gründer und Leiter der Dorow Clinic
  • spezia­li­siert auf Gesichts­chir­urgie, Brust­kor­rek­turen und Figur­for­mungen
  • Ansprech­partner für Patienten mit chemi­schem Peeling aus Basel, Bern und Freiburg
  • Weitere Spezia­listen für Gesichts­be­hand­lungen in Lörrach: Dr. Michael Hiller, Dr. György Daróczi

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