Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Vergrö­ßerung der Brust mit Eigenfett ist eine bewährte Technik zur Figur­formung, die schöne Propor­tionen schafft. Mit Eigenfett lassen sich natür­liche und dauer­hafte Ergeb­nisse – auch ohne Implantate – erzielen.

190 Bewer­tungen

41 Bewer­tungen

208 Bewer­tungen

93 Bewer­tungen

500 Plus Bewer­tungen

Wie läuft eine Eigenfettaugmentation der Brust ab?

Eine Brustver­größerung mit eigenem Gewebe ist eine wunderbare Technik, um Ihre Figur propor­tional zu verbessern. Denn durch die Eigen­fett­trans­plan­tation lässt sich das Fettgewebe optimal umver­teilen und neu formen.

Lesen Sie sich in Ruhe alle Infor­ma­tionen zur Beratung, den Kosten einer Eigen­fett­trans­plan­tation in der Brust und alle Patienten­bewertungen zur Brust-OP durch. Haben Sie noch Fragen? Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns direkt an. Wir freuen uns über Ihr Interesse und beant­worten Ihnen gerne alle Fragen zur Brust­ope­ration mit Eigenfett.

Bild Brustvergrößerung Eigenfett

Unverbindliche Videoberatung

In diesem Video erklärt Ihnen Dr. Dr. Andreas Dorow, Gründer der Dorow Clinic, wie Sie sich bei einem unserer Ärzte auch von zu Hause infor­mieren lassen können – unver­bindlich per Video­sprech­stunde.

Die Online Beratung ersetzt selbst­ver­ständlich kein ärztliches Beratungs­gespräch. Es kann Ihnen helfen, uns kennen­zu­lernen und erste Fragen direkt mit dem Arzt zu klären. Besonders für Frauen aus Mannheim, Villingen-Schwen­ningen oder Offenburg bietet sich eine erste Video­sprech­stunde mit Ihrem Plastischen Chirurgen an.

Alle Daten zur Brustvergrößerung mit Eigenfett im Überblick

3–4 Stunden

Vollnarkose oder Dämmerschlaf

ambulant

ab 6.900 € inkl. Fettabsaugung
(Finanzierung möglich)

Kompressionswäsche für 3 Wochen

nach 2 Tagen gesellschaftsfähig

Nahtentfernung nicht erforderlich

arbeitsfähig nach 1 Woche

regulärer Sport nach 1–2 Wochen

Abheilungszeit ca. 3 Monate

Endergebnis nach 6 Monaten bis 1 Jahr

dauerhaft

Natürlich mehr Brustvolumen

Die Brustver­größerung mit eigenem Fettgewebe ist eine hervor­ra­gende Methode zum dauer­haften und natür­lichen Aufbau der Brust. Das Fett wird durch eine schonende Fettab­saugung gewonnen. Anschließend wird das gerei­nigte Fett im Brust­gewebe mit einer feinen Kanüle gleich­mäßig verteilt, wo es dauerhaft anwächst.

Besonders wenn gleich­zeitig zum Brust­aufbau auch eine Verbes­serung der Figur gewünscht wird, ist diese Methode eine natür­liche Alter­native zu Silikon­im­plan­taten.

Unverbindlichen Beratungstermin anfragen

Die Beratung: Was ist besser – Implantate oder Eigenfett?

Beide Methoden sind sichere Methoden zum Brust­aufbau, die beide ihre Berech­tigung haben. Sie bringen unter­schied­liche Ergeb­nisse, haben ein anderes Risiko­profil und sind für unter­schied­liche Patien­ten­be­dürf­nisse geeignet. In der Dorow Clinic führen wir beide Verfahren sehr häufig mit hervor­ra­genden Ergeb­nissen durch.

Lassen Sie sich von uns beraten, welche Methode für Sie besser geeignet ist. Dies hängt von vielen Faktoren, wie Ihren körper­lichen Voraus­set­zungen und Ihren Wünschen und Erwar­tungen ab. Unser Ziel ist es, sie umfassend und ehrlich zu infor­mieren, so dass Sie gemeinsam mit uns entscheiden können, welche Methode für Sie die richtige ist.

 

Erfahrungsberichte nach einer Brustaugmentation ohne Implantate

Die Brüste waren zu klein, die Beine und der Bauch zu dick…Ich habe mich in meiner Haut einfach nicht mehr wohl gefühlt und eine komische Einstellung zum Essen entwi­ckelt in der falschen Hoffnung, ich könnte es dadurch ändern. Heute weiß ich, dass ich mich dadurch nur noch weiter gequält und unglücklich gemacht hätte. Die Fettab­saugung und BV mit Eigenfett war genau die richtige Wahl und die Dorow Clinic ein angenehmer und freund­licher Ort dafür.

am 09.03.2019
Eine Kollegin hat mir die Dorow Clinic empfohlen und die super Bewer­tungen haben mich bestätigt. Jetzt kann ich auch mitsprechen und sagen: Ärzte, Schwestern, Beratung, Behandlung, Nachkon­trollen,.… alles war super! Ich fühle mich wohl mit dem natür­lichen Ergebnis, vor allem sieht man keine Narben.

am 17.09.2018
Durch großen Gewichts­verlust habe ich hängende Brüste bekommen und war damit unzufrieden. Meine Frauen­ärztin, mit der ich darüber sprach, hat mir dann die Dorow Clinic empfohlen. Es war eine offene und freund­liche Beratung – von Anfang an. Obwohl ich mir noch mehr vom Ergebnis erwartet hätte, bin ich nach der Brustver­größerung mit Eigenfett sehr zufrieden. Ich fühle mich hübscher und selbst­be­wusster, sogar im Bikini.

am 19.03.2019
Nach 3 Schwan­ger­schaften war mein Bauch durch Sport nicht mehr zu retten. Die Dorow Clinic hat ein schönes Ambiente und liegt nahe an meinem Wohnort. Die Ärzte ( vor allem Herr Dr. Hiller) würde ich als freundlich, hilfs­bereit, beruhigend und kompetent beschreiben. Anfangs ging es mir nach der OP sehr schlecht, ich musste unerwartet über Nacht bleiben. Nach 3 Tagen ging es dann aber rapide aufwärts. Jetzt sind meine Propor­tionen optimal. Ich kann wieder enge Kleidung tragen und mich sexy fühlen. Das ist nicht nur gut für mein Selbst­be­wusstsein, sondern auch gut für meine Ehe! Die Schwester Sina Herzog und Frau Bass möchte ich unbedingt namentlich erwähnen und loben. Sie geben mindestens 120% und waren sehr nett. Einziger Kritik­punkt: schlechte Parksi­tuation und die Stütz­strümpfe waren nicht ganz optimal für meinen Geschmack.

am 23.10.2017

Die Fettabsaugung vor dem Eigenfetttransfer

Das Fett wird mit dem Vibra­ti­ons­gerät (Microaire) durch die Tumes­zenz­technik schonend abgesaugt. Dies kann in Dämmer­schlaf oder in Vollnarkose geschehen. Bei der Fettab­saugung verwenden wir extra feine Kanülen, damit das Fettgewebe später leichter gereinigt werden kann. Der Sog durch die Pumpe bei der Absaugung darf nicht zu stark sein, damit die Fettzellen nicht beschädigt werden. Das Fettgewebe wird gekühlt, damit die Zellen geschont werden.

Für einen beidsei­tigen Brust­aufbau wird ein Absaug­vo­lumen von ca. 2 Litern benötigt, aus dem ca. 600 ml. reines Fettgewebe gewonnen werden. Das bedeutet, dass meistens mindestens zwei Körper­re­gionen abgesaugt werden müssen, bei schlanken Patien­tinnen manchmal auch vier, um die benötigte Fettmenge zu gewinnen.

Der Ablauf meiner Brust-OP mit Eigenfett

Die Fettabsaugung

Nach der Reinigung des abgesaugten Fettge­webes durch die Mikro­fil­ter­tech­no­logie, werden die Fettzellen auf viele kleinere Spritzen verteilt. In einer Sitzung können je nach Voraus­setzung 100 bis 400 ml Fett trans­plan­tiert werden.

Der Brustaufbau

Pro Brust benötigen wir nur 2–3 winzige Einschnitte, um die gewon­nenen Fetttröpfchen für einen maximalen Volumen­gewinn gleich­mäßig zu verteilen. Ideal zur Betonung des Dekol­letés oder um asymme­tri­sches Brust­vo­lumen auszu­gleichen.

Das Ergebnis

Das Ergebnis der Bruts­ver­grö­ßerung mit Eigenfett ist eine schlankere Figur und eine vollere Oberweite. Die neue Volumen­ver­teilung gibt Ihnen ein ganz neues Freiheits­gefühl. Nach drei bis sechs Monaten ist die Schwellung abgeklungen, sodass Sie Ihre neue Körperform genießen können.

Unverbindlichen Beratungstermin anfragen

Erfahrungsberichte unserer Patientinnen nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Das Ergebnis ist sehr schön, vor allem aber natürlich, das war mir immer wichtig. Wo ich mich früher in Umklei­de­ka­binen in der Ecke versteckt habe, zeige ich meinen Körper jetzt wieder gerne. Herr Dr. Holdenried war so nett und einfühlsam. Das ganze Team auch, ich habe mich richtig wohl gefühlt.

am 10.07.2018

Ihre spezialisierten Schönheitsoperateure
für Brustoperationen ohne Implantate in Waldshut und Lörrach

Dr. Mario Holdenried

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

  • Chefarzt für Plastische und Ästhe­tische Chirurgie in Waldshut
  • Experte für Brust­ope­ra­tionen und Methoden zur Gesichts­ver­jüngung
  • Betreuer von Patien­tinnen für Brust­ver­grö­ße­rungen aus Zürich, Schaff­hausen und Stuttgart

Dr. György Daróczi

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

  • Oberarzt der Plastischen und Ästhe­ti­schen Chirurgie in Lörrach
  • Experte für Brust­kor­rek­turen und Lipoforming mit Eigenfett
  • Ansprech­partner für Patien­tinnen mit Eigen­fett­transfer und Brust­aufbau aus Basel, Freiburg und Baar

Ihre spezialisierten Plastischen Chirurgen
für den Brustaufbau mit Eigenfett in Lörrach und Waldshut

Dr. Michael Hiller

Facharzt für Plastische und
Ästhetische Chirurgie

  • Oberarzt für Plastische und Ästhe­tische Chirurgie in Lörrach
  • spezia­li­siert auf Brust­ope­ra­tionen mit Eigen­fett­aufbau
  • FMH für Plastische, Rekon­struktive und Ästhe­tische Chirurgie (Verbindung Schweizer Ärzte)
  • Ansprech­partner für Patien­tinnen mit Brust­ver­grö­ße­rungen mit Eigenfett aus Bern, Lahr und Solothurn

Christian Fürstenwerth

Facharzt für Plastische und
Ästhetische Chirurgie

  • Leitender Oberarzt für Plastische und Ästhe­tische Chirurgie in Waldshut
  • Spezialist für Brust­ope­ra­tionen durch Lipofilling
  • erfahren in der Unter­spritzung mit Eigenfett und Fillern
  • betreut Patien­tinnen aus Winterthur mit dem Wunsch nach einer Brustver­größerung

Meine Anfrage

Wissenswertes zur Operation

Ergebnisse für Brust und Figur

Die Eigen­fett­me­thode ist eine etablierte und erfolg­reiche Operation mit hervor­ra­genden Langzeit­er­geb­nissen. Das eigene Gewebe wächst dauerhaft in der Brust ein und gibt neues Volumen. Mit Eigenfett kann aber im Vergleich zu Implan­taten mit einer Behandlung nur ca. eine Körbchen­größe gewonnen werden. Bei Patien­tinnen, die gleich­zeitig den Wunsch nach einer nicht zu starken Vergrö­ßerung der Brust und nach der Absaugung einer Problemzone haben ist die Behandlung ideal. In einem solchen Fall können beide Wünsch gleich­zeitig erfüllt werden und die Figur lässt sich sehr schön dauerhaft harmo­nie­sieren. Auch bei der Anglei­chung von zwei unter­schied­lichen Brüsten und bei der Behandlung von tubulären Brüsten ist Eigenfett eine hervor­ra­gende Möglichkeit.

Lohnt sich ein Brustaufbau mit Eigenfett?

Bei der Eigen­fett­trans­plan­tation wachsen ungefähr 70 Prozent der gefil­terten Eigen­fett­zellen dauerhaft an und formen hervor­ra­gende und natür­liche Ergeb­nisse. Wir wissen, dass eine Operation immer auch mit Risiken verbunden ist und viele Patien­tinnen lange brauchen, um den Schritt zu wagen. Beinahe täglich sehen wir, wie viel Freude der risikoarme Eingriff für unsere Patien­tinnen bedeutet. Deshalb sind wir froh Ihnen eine Möglichkeit bieten können, bei der Sie mehr Brust­vo­lumen ohne den Einsatz von Implan­taten erhalten. Sie können die Operation mit einer Fettab­saugung kombi­nieren und profi­tieren auf diese Weise gleich doppelt.

Dauerhafte Ergebnisse mit Eigenfett

Beratung für Brustvergrößerung ohne Implantat durch Schönheitschirurg in Klinik für Schönheits-OPDas Lipofilling (Eigenfett-Transfer) hat sich bei vielen Anwen­dungen bewährt um dauerhaft Gewebe aufzu­bauen. Weil die Fettzellen natürlich sind und sehr gut anwachsen, lassen sich damit auch beim Brust­aufbau sehr schöne und dauer­hafte Ergeb­nisse erzielen. Außerdem wird die Haut- und Gewebe­qua­lität an den behan­delten Stellen verbessert, da das Eigenfett Stamm­zellen enthält, die das Gewebe regene­rieren. Die verschie­denen Techniken zur Fettge­winnung, Reinigung und Einbringung haben sich in den letzten Jahren extrem verbessert, sodass die Operation heutzutage eine Standard­me­thode ist und der größte Teil des Fetts bei sorgfäl­tigem Vorgehen dauerhaft anwächst.

Wie läuft die Behandlung ab?

Kleine Fetttröpfchen aus abgesaugtem Fett, die aus 100–200 Fettzellen bestehen, werden gleich­mäßig mit einer Spritze mit feinen Kanülen im vorhan­denen, gesunden Brust­gewebe gleich­mäßig verteilt. Diese werden vom umgebenden Gewebe ernährt dann dauerhaft eingebaut. Voraus­setzung hierfür ist, dass jedes Fetttröpfchen von gesundem Brust­gewebe umgeben ist. Daraus ergibt sich, dass die Menge an trans­plan­tiertem Fettgewebe nie größer sein kann wie die Menge des vorhan­denen Brust­ge­webes, welches das neue Gewebe versorgen soll.

Bereits innerhalb von wenigen Tagen wachsen winzige Blutgefäße in die trans­plan­tierten Fetttröpfchen ein und versorgen und integrieren sie dauerhaft ins Brust­gewebe.

Die Reinigung des abgesaugten Fetts

Das gewonnene Fettgewebe wird mit einer sogenannten Ringer­lösung mehrfach gewaschen und von Binde­ge­webs­an­teilen mit einer Art Rechen befreit. Anschließend wird das Fett über einen spezi­ellen Mikro­filter von der Flüssigkeit getrennt. Früher wurde das Fettgewebe häufig noch zentri­fu­giert, um die verschie­denen Kompo­nenten zu trennen, die neue Mikro­fil­ter­tech­no­logie ist inzwi­schen jedoch viel schonender und effek­tiver. Anschließend wird das Fettgewebe in viele kleinere Spritzen umgefüllt. 100 bis 400 ml Fettgewebe können bei einer Sitzung je nach Voraus­setzung einge­bracht werden. Mehr Fett einzu­bringen, als das ortsständige Gewebe annehmen kann ist unsinnig und führt dazu, dass sogar weniger Fett anwächst, Fettgewebe abstirbt und sogenannte Ölzysten (mit Öl gefüllte Hohlräume im Gewebe) entstehen.

Das Einbringen des Fettgewebes

Zur Einbringung des Fettge­webes werden pro Brust nur zwei bis drei winzige Einschnitte benötigt, die später praktisch nicht mehr sichtbar sind. Über diese „Inzisionen“ verteilen wir das Fettgewebe mit der 2,5 mm dünnen Kanüle im ganzen Brust­gewebe, in manchen Fällen auch im und unter dem Brust­muskel und unter der Haut. Je feiner und gleich­mä­ßiger das Fettgewebe verteilt wird und jedes einzelne Fetttröpfchen in gesundes Gewebe einge­bettet wird, desto größer ist der Volumen­gewinn. Manchmal werden bestimmte Regionen, wie z.B. der obere Brust­be­reich oder das Decollté besonders betont. Bei ungleichen Brüsten kann das Volumen auch hervor­ragend angeglichen werden.

Kann das Gewebe abgestoßen werden?

Die Verpflanzung von eigenem Gewebe ist eine seit langem bewährte Methode. Mit der Entwicklung der Microfett-Trans­plan­ta­tation (Lipotransfer) hat Dr. Sidney Coleman aus den USA vor ca. 15 Jahren die Möglich­keiten des natür­lichen und dauer­haften Gewebe­aufbaus revolu­tio­niert. Eigenes Gewebe wird bei einer Trans­plan­tation nicht abgestoßen, weshalb das neue Fettgewebe dauerhaft anwachsen kann. Für eine optimale Anwachsrate ist es wichtig, das Fettgewebe im Vorhinein schonend und sauber zu reinigen und harmo­nisch wieder einzu­bringen. Auf diese Weise wächst möglichst viel des Gewebes an und sorgt dauerhaft für mehr Brust­vo­lumen.

Verschiedene Methoden

Die Methoden unter­scheiden sich hinsichtlich der Gewinnung des Fetts (wie wird abgesaugt?), der Aufbe­reitung des Fetts (wie wird das Fett gereinigt) und der Einbringung des Fetts (wie wird das Fett in die Brust gebracht?). Der Eingriff selbst ist ein technisch aufwen­diges und lernin­ten­sives Verfahren. Daher ist es sehr wichtig, dass die durch­füh­rende Klinik und die Ärzte mit der Methode sehr erfahren sind und moderne und schonende Verfahren anwenden. Nur mit einer durch­gängig schonenden Technik bei der gesamten OP kann ein gleich­mä­ßiges Ergebnis und eine hohe Anwachsrate des Fetts erreicht werden. Dabei spielen angeblich besonders moderne Methoden wie die Stammzell-Anrei­cherung nur eine unter­ge­ordnete Rolle.

Was ist die Stammzell-Methode?

Fettgewebe enthält einen besonders hohen Anteil an Zellen, die sich noch zu anderen Gewebe­arten entwi­ckeln können. Hierbei handelt es sich nicht um richtige Stamm­zellen, sondern um sogenannte „Proge­nitor Zellen“. Es gibt verschiedene Methoden, die angeblich den Anteil der „Stamm­zellen“ im trans­plan­tierten Fettgewebe erhöhen. Wirklich tun dies nur extrem aufwendige Methoden, die in wenigen spezia­li­sierten Gewebe­la­boren verfügbar sind. Aber auch diese erhöhen den Erfolg der Eigen­fett­trans­plan­tation bei der Brustver­größerung in der Praxis nicht. Lediglich wenn eine Gewebe­re­ge­ne­ration bei krank­haften Befunden erreicht werden soll kann eine Anrei­cherung des Fettge­webes mit Proge­ni­tor­zellen sinnvoll sein.

Neue Figur: Fettabsaugung und Brustvergrößerung zu einem Preis

Gerade die Kombi­nation Fettab­saugung und Brustver­größerung kann beein­dru­ckende Verbes­se­rungen der Figur und der äußeren Erscheinung erzeugen. Besonders beein­dru­ckend ist dies z.B. bei Patien­tinnen mit einer kleineren Brust und einem relativ großen Bauch und breiten Hüften. Wenn der Bauch und die Hüften abgesaugt werden und dazu die Brüste vergrößert werden ist die Gesamt­ver­än­derung für die Figur immens. Gerade bei Frauen mit einem leichten „Schwimmring“ ist oft die Fettab­saugung mindestens genauso wichtig für eine harmo­nische Figur, wie die Brustver­größerung. Dieser Effekt ist auch auf der obigen Illus­tration deutlich sichtbar.

Auch eine Möglichkeit bei ungleichen Brüsten

Viele Frauen leiden sehr unter einer Asymmetrie der Brust. Unter­schiedlich große Brüste lassen sich sehr schlecht kaschieren und besonders in sommer­licher Kleidung fällt der Unter­schied oft auf. Die Asymmetrie kann die Höhe der Brust­warze, die Form und Größe der Brust­warze, die Höhe der Unter­brust­falte, die Länge der Brust und natürlich auch das Brust­vo­lumen betreffen. Je nach Situation können unter­schied­liche Methoden zur Anpassung der beiden unter­schied­lichen Brüste in Frage kommen. Zur Anwendung kommen Straf­fungen, Verklei­ne­rungen, Vergrö­ße­rungen und Formungen mit Eigenfett und mit Brust­im­plan­taten und Gewebe­ver­tei­lungen. Wir beraten Sie gerne, welche Methode das von Ihnen gewünschte Ergebnis am besten erzeugen kann. Da wir in der Dorow Clinic ein besonders großes Spektrum an Opera­ti­ons­me­thoden anbieten sind wir in der Lage, Ihnen optimale und erprobte Behand­lungen zu bieten.

Besonders geeignet bei tubulären Brüsten

Tubuläre oder tuberöse Brüste sind eine besondere Brustform, die in verschieden starken Ausprä­gungen auftritt. Die Patien­tinnen leiden meistens sehr stark unter den eigen­willig geformten, kegel­för­migen oder schlauch­för­migen Brüsten mit häufig zu großen und weit nach vorne gewölbten Brust­warzen. Die Korrektur der tubulären Brüste ist mit verschie­denen Methoden möglich und häufig ist auch eine Kombi­nation aus verschie­denen Methoden erfor­derlich, um ein optimales Resultat zu erzielen. Verklei­ne­rungen und Straf­fungen der Brust­warze und des Warzenhofs, Umfor­mungen des Drüsen­ge­webes und Vergrö­ßerung des Volumens sind Schritte, die häufig notwendig sind. In den letzten Jahren hat sich auch immer mehr Eigenfett als hervor­ra­gende Methode zur Brust­formung bei tubulären Brüsten gezeigt. Bei einer persön­lichen Beratung können wir Ihre Situation beurteilen und Ihnen genau erläutern, welche Methoden für Sie ideal sind.

Eigenfett als idealer Figurformer zur Korrektur

Gewon­nenes Eigenfett eignet sich ideal, um kleine Korrek­turen nach missglückten OPs durch­zu­führen. So kann beispiels­weise ein Austausch von Silkon­im­plantat mit Eigenfett statt­finden. Unsere Spezia­listen für Korrektur-OPs können Ihnen durch ein breites Spektrum an Maßnahmen in fast jeder Situation weiter­helfen, unter anderem durch: Verbes­serung der Narben, durch Straf­fungen, Eigen­fett­aufbau und weiteren korri­gie­renden Methoden zur Figur­formung. Sprechen Sie uns an, im Beratungs­gespräch schauen wir uns gerne Ihre Ausgangs­si­tuation an und freuen uns Ihnen weiter­helfen zu können.

Vorbereitungen

Vor einer Brust­ope­ration empfehlen wir unseren Patienten immer, eine Routi­ne­un­ter­su­chung der Brust beim Gynäko­logen durch­führen zu lassen. Ob eine Mammo­graphie notwendig ist oder eine Ultra­schall­un­ter­su­chung ausreicht entscheidet Ihr Gynäkologe. Wenn bei Ihnen keine Vorer­kran­kungen vorliegen ist keine weitere medizi­nische Abklärung durch einen anderen Arzt vor dem Eingriff notwendig. Sollte sich bei der Beratung der Bedarf für eine weitere Unter­su­chung ergeben, dann weisen wir Sie darauf hin.

Besonders wichtig ist, dass Sie in den zwei Wochen vor dem Eingriff keine blutver­dün­nenden Medika­mente wie Aspirin, ASS oder Marcumar einnehmen. Am Eingriffstag selbst müssen Sie nüchtern kommen, d.h. Sie dürfen sechs Stunden vor dem Eingriff nichts mehr essen und nur noch etwas klare Flüssigkeit zu sich nehmen.

Die OP

Am OP-Tag besprechen wir noch einmal kurz den Eingriff mit Ihnen. Anschließend zeichnen wir die entspre­chenden Regionen bei Ihnen genau an, damit wir bei der OP die perfekte Orien­tierung haben. In Narkose oder Dämmer­schlaf erfolgt nun die Tumes­zen­z­an­äs­thesie (die Einbringung der Kochsalz­lösung in die abzusau­genden Körper­re­gionen).

Nach der Einwirkzeit führen wir zunächst die Fettab­saugung durch. Anschließend wird das Fett gereinigt und in Spritzen umgefüllt. Nun erfolgt die eigent­liche Brustver­größerung: Das aufbe­reitete Fettgewebe wird mit dünnen Kanülen sanft im Brust­gewebe verteilt. Anschließend wird die Kompres­si­ons­wäsche an den abgesaugten Regionen angelegt. Im Bereich der Brust legen wir nur einen weichen Verband für einen Tag an. Nach dem Eingriff wachen Sie sanft wieder auf und werden von unserem Pflege­per­sonal fürsorglich betreut und liebevoll versorgt.

Ambulant oder stationär?

Ein Brust­aufbau mit Eigenfett können auch sicher ambulant durch­ge­führt werden. Bereits wenige Stunden nach der OP sind Sie wieder auf den Beinen. In Begleitung einer vertrauten Person können wir Sie in ihre vertraute Umgebung entlassen. Sie erhalten die Handy­nummern von unseren Ärzten, damit Sie immer einen Ansprech­partner haben, falls Sie Fragen oder Beschwerden haben. Am nächsten Morgen kommen Sie zur Kontrolle zu uns. Es werden die Kompressen entfernt und wir erklären Ihnen ausführlich, worauf Sie achten müssen, was Sie zu Hause tun dürfen und was nicht. Selbst­ver­ständlich können Sie auch auf Wunsch bei uns übernachten, wenn Sie sich in unserer Betreuung sicherer fühlen oder wenn dies aus organi­sa­to­ri­schen Gründen einfacher ist.

Welche Narkose?

Der Eingriff kann sowohl in Dämmer­schlaf (Sedierung), als auch in Vollnarkose durch­ge­führt werden kann. Welche Methode für Sie die richtige ist, können wir beim Beratungs­gespräch zusammen entscheiden. Eine Kombi­nation mit der Tumes­zen­z­an­äs­thesie (Kochsalz­lösung) ist in jedem Fall gegeben. Beide Methoden sind schonend für unsere Patienten und wir haben mit beiden Methoden eine lange und gute Erfahrung bei Brust­ver­grö­ße­rungen mit Eigenfett. Bei sehr umfang­reichen oder schwie­rigen Fettab­sau­gungen sind Vollnar­kosen teilweise von Vorteil. Die Aufwach­phase und die Regene­ra­ti­onszeit sind bei beiden Methoden angenehm und sanft.

Die Nachsorge

Die Nachkon­troll­termine passen wir flexibel an, so dass die Nachsorge möglichst intensiv und sorgfältig ist, Sie aber nicht zu häufig zu uns fahren müssen. In der Regel vereinbaren wir Nachkon­troll­termine nach ca. drei Tagen, nach 10 Tagen, nach drei Wochen, nach drei Monaten und nach 9 Monaten, bei Bedarf auch häufiger oder auf Wunsch auch seltener.

Wir erklären Ihnen genau, wann Sie wieder duschen (in der Regel nach zwei Tagen), arbeiten und Sport treiben dürfen. In den ersten Tagen werden sie sowohl an der Brust wie auch an den abgesaugten Stellen ein muskel­ka­ter­ar­tiges Gefühl haben. Stärkere Schmerzen sind nicht zu erwarten und normale ibuprofen­haltige Schmerz­ta­bletten reichen aus, damit Sie sich wohl fühlen. Wir sind auf Wunsch und bei Bedarf jederzeit für Sie da.

Die Abheilzeit

Nach ca. zwei Wochen spüren Sie kaum noch Schmerzen. Manchmal sind einzelne Regionen durch die Reizung von kleinen Hautnerven noch sensibel. Arbeiten können Sie in der Regel nach zwei Tagen bis spätestens einer Woche wieder. Sport ist nach ca. zwei Wochen wieder voll möglich.

Die Kompres­si­ons­wäsche sollten Sie insgesamt drei Wochen tragen. An der Brust tragen sie am besten keinen oder einen weichen Sport-BH. Sonnen­bäder, Sauna­be­suche und sehr intensive sport­liche Belas­tungen sollten Sie für sechs Wochen meiden. Nach einer Brustver­größerung mit Eigenfett fallen Sie auf jeden Fall deutlich weniger lange aus als nach einer Brustver­größerung mit Implan­taten.

Das Ergebnis

Der Eingriff und die Zeit danach vergehen schnell und bald schon werden Sie sich an Ihre neuen Brüste gewöhnt haben und Sie werden fast vergessen haben, wie es vorher war. Durch die OP- und heilungs­be­dingte Schwellung werden Sie sich an ein deutlich größeres Brust­vo­lumen gewöhnen und dann sogar etwas enttäuscht sein, wenn die Schwellung wieder verschwindet. Das endgültige Ergebnis kann nach ca. drei bis sechs Monaten beurteilt werden. Dann fertigen wir die Vorher-Nachher Bilder an und Sie werden sehen, welcher große Unter­schied sich zur Vorher­si­tuation ergeben hat. Freuen Sie sich darauf, Ihren langjäh­rigen Wunsch nach einer volleren und schöneren Brust zu erfüllen und auf natür­liche und schonende Weise einen volleren Busen zu bekommen.

Was sind die Risiken und Komplikationen?

Brust­ver­grö­ße­rungen mit Eigenfett sind sehr sichere und kompli­ka­ti­onsarme Eingriffe, die wir seit vielen Jahren sicher und routi­niert durch­führen. Dennoch kann es auch bei diesen Eingriffen, wie bei jedem anderen Eingriff auch, zu Kompli­ka­tionen oder Neben­wir­kungen kommen. Stärkere Schwel­lungen, Einblu­tungen, Throm­bosen, aller­gische Reaktionen und Infek­tionen sind sehr seltene, aber mögliche Kompli­ka­tionen. Zu Ihrem Schutz achten selbst­ver­ständlich darauf, das Throm­bo­se­risiko während der Operation auf ein Minimum zu reduzieren. Bei der Beratung werden wir sie auch ehrlich über das Risiko­profil des Eingriffs infor­mieren, damit Sie eine sichere Entschei­dungs­grundlage haben. Grund­sätzlich kann gesagt werden, dass die OP sowohl kurzfristig als auch langfristig deutlich weniger kompli­ka­ti­ons­trächtig ist als eine Brustver­größerung mit Implan­taten, obwohl auch dies heutzutage ein sehr sicherer Eingriff ist.

Kapselfibrose bei Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Die bekann­teste Kompli­kation bei Brust­im­plan­taten ist die Kapsel­fi­brose. Die Kapsel­fi­brose ist eine Reaktion des Körpers auf das Silikon­im­plantat. Bei einer Brustver­größerung mit Eigenfett kann keine Kapsel­fi­brose auftreten, weil kein künst­liches ober Fremd­ma­terial verwendet wird, das eine Kapsel­bildung bewirkt. Auch andere Langzeit­kom­pli­ka­tionen, die bei Brust­ver­grö­ße­rungen mit Silikon­gel­im­plan­taten auftreten können treten bei der Eigen­fett­me­thode nicht auf. Silikon­im­plantate können im Laufe der Jahre absinken (Bottoming out), das eigene Unter­haut­fett­gewebe ausdünnen, Risse bekommen und auch Schmerzen erzeugen. Alle diese Erschei­nungen kommen bei einem Brust­aufbau mit Eigenfett nicht vor.

Eigenfett als Therapie bei Kapselfibrose?

Bei Kapsel­fi­brose gibt es verschiedene Behand­lungs­me­thoden. Die häufigste Methode ist die Änderung der Implan­t­atloge. Dabei kann z.B. von einer Lage unter der Drüse (subglan­dulär) zu einer Lage unter dem Muskel (submus­kulär) gewechselt werden. Je nach Fall kann die Kapsel entweder einge­schnitten (inzidiert), teilweise entfernt, vollständig entfernt (exzidiert) oder unter dem neuen Implantat zusam­men­gelegt werden (Neosub­mus­kuläre Tasche). Eine weitere Variante ist die Verwendung von polyure­than­be­schich­teten Implan­taten zur Vermeidung einer erneuten Kapsel­fi­brose oder die Verwendung von Kolla­gen­mem­branen (ADM). Die Verwendung von Eigenfett ist besonders hilfreich, wenn bei der Kapsel­fi­brose das Unter­haut­fett­gewebe stark ausge­dünnt ist.

Lassen Sie sich in Ruhe beraten

Beim Beratungs­gespräch in der Dorow Clinic dürfen Sie alle kriti­schen Fragen stellen, die Sie beschäf­tigen. Wir sagen Ihnen ehrlich, wie viele Opera­tionen wir schon durch­ge­führt haben. Wir zeigen Ihnen viele Vorher-Nachher Fotos zum Vergleich. Wenn Sie möchten können Sie auch gerne mit Patienten sprechen, die schon eine Brustver­größerung mit Eigenfett bei uns hatten.

Mit uns kann man offen und auf gleicher Augenhöhe sprechen. Das ist für uns eine der wichtigsten Voraus­set­zungen für gegen­sei­tiges Vertrauen.

Bei der Beratung erklären wir Ihnen ausführlich warum welche Implantate und welche OP-Technik für Sie am besten sind. Dann können Sie selbst nachvoll­ziehen, warum wir Ihnen die jeweilige Methode empfehlen.

FAQ – Häufige Fragen

Geht es auch ganz ohne OP?

Seit jeher wünschen sich Frauen mit zu kleinen Brüsten einen vollen Busen. Der starke Wunsch nach größeren Brüsten hat schon die verschie­densten Methoden entstehen lassen. Leider haben sich alle nicht opera­tiven Verfahren, wie zum Beispiel Cremes, Nahrungs­er­gän­zungs­mittel, Massagen und Vakuum­an­wen­dungen (Brava® u.a.) nicht bewährt. Lediglich Hormon­prä­parate, wie zum Beispiel die Pille, können das Volumen der Brüste vorüber­gehend vergrößern. Dies kann jedoch mit entspre­chenden Neben­wir­kungen verbunden sein. Der Brust­aufbau mit Hyaluron­säure (Macrolane®) ist in Deutschland nicht mehr zugelassen. Diese Methode ist keine sinnvolle Alter­native, da sie abgesehen von den nicht unerheb­lichen Risiken, nur maximal ein Jahr anhält und deshalb schon rein finan­ziell keine sinnvolle Alter­native darstellt.

Kann das Gewebe abgestoßen werden?

Die Verpflanzung von eigenem Gewebe ist eine seit langem bewährte Methode. Mit der Entwicklung der Microfett-Trans­plan­ta­tation (Lipotransfer) hat Dr. Sidney Coleman aus den USA vor ca. 15 Jahren die Möglich­keiten des natür­lichen und dauer­haften Gewebe­aufbaus revolu­tio­niert. Da es sich dabei um eigenes Gewebe handelt kommt es zu keiner Absto­ßungs­re­aktion und das verpflanzte Gewebe wird dauerhaft angenommen. Wichtig ist, dass während der ganzen Prozedur sehr viel Wert auf eine sehr schonende Behandlung des Fettge­webes (durch sanftes Absaugen, Kühlen und Waschen) und auf eine sehr exakte und schonende Einbringung geachtet wird. Nur so kann erreicht werden, dass möglichst viel Fettgewebe anwächst.

Kann man auch das Fett von jemand anderem nehmen?

Nein, das Fettgewebe von anderen Menschen würde abgestoßen werden.

Was ist, wenn ich kein Fett habe?

Bei sehr schlanken Patien­tinnen, die keine Fettpöls­terchen haben, ist eine Brustver­größerung mit Eigenfett nicht möglich. Für einen Brust­aufbau auf beiden Seiten benötigt man eine Absaug­menge von ca. 2l, was einer abgesaugten Fettmenge von etwa 1,2 Litern entspricht. Nach der Reinigung verleiben noch ca. 600–800ml reines Fett, welches für beide Brüste gut ausreicht. Bei sehr schlanken Patien­tinnen lässt sich nicht so viel Fett gewinnen. Sehr schlanke Patien­tinnen haben häufig auch sehr wenig Empfän­ger­gewebe an der Brust, was einen Brust­aufbau mit Eigenfett zusätzlich erschwert. Deshalb ist in einem solchen Fall die Brustver­größerung mit Silikon­im­plan­taten meist die bessere Wahl.

Soll ich vor der OP zunehmen? Nein, das macht keinen Sinn. Beim Zunehmen schwellen die vorhan­denen Fettzellen nur an, sie vermehren sich nicht. Dadurch würde man nach dem Zunehmen beim weniger, aber dafür dickere Fettzellen im gleichen Volumen trans­plan­tieren. Sobald Sie wieder abnehmen, schwellen auch die trans­plan­tierten Zellen wieder ab und die Brüste werden wieder kleiner. Bleiben Sie vor der OP so, wie Sie immer sind, dann bleibt das Ergebnis auch konstant. Wenn Sie aller­dings nach dem Brust­aufbau zunehmen, dann kann es sehr gut sein, dass auch Ihre Brüste größer werden.

Wie viele Sitzungen braucht man?

In einer Sitzung kann mit Eigenfett etwa eine Körbchen­größe gewonnen werden. In Kombi­nation mit der zusätz­lichen Figur­ver­bes­serung durch die damit verbundene Fettab­saugung können hervor­ra­gende Gesamt­ergeb­nisse erzielt werden. Wenn mehr Volumen gewünscht wird kann es durchaus Sinn machen, eine zweite Vergrö­ßerung mit Eigenfett zu machen. Bei Frauen mit extrem kleinen Brüsten oder bei Frauen, die einen großen Volumen­gewinn wünschen kann es sein, dass die Brustver­größerung mit Implan­taten doch die bessere Wahl ist, das der Zeitaufwand und der finan­zielle Aufwand sonst zu hoch wären.

Wie viel Volumen kann aufgebaut werden?

Bei guten Voraus­set­zungen können in einer Sitzung ca. 200 ml Brust­gewebe dauerhaft aufgebaut werden. Das entspricht in etwa einer Körbchen­größe. Bei einer Brustver­größerung mit Implantat werden in der Regel zwischen 250 und 350 ml aufgebaut. Das bedeutet, dass mit zwei Eigenfett-Behand­lungen unter günstigen Verhält­nissen sogar das gleiche Volumen wie mit relativ großen Implan­taten gewonnen werden kann. Patien­tinnen, die schnell und mit einem Eingriff einen relativ großen Volumen­gewinn wünschen sind eher für einen Aufbau mit Silikon­im­plan­taten geeignet. Ob Implantate oder Eigenfett – uns ist es wichtig, dass Sie über alle Möglich­keiten ehrlich und umfassend infor­miert sind, dann können Sie sich selbst für die richtige Methode entscheiden.

Besser vor oder nach einer Schwangerschaft?

Der Wunsch nach einer Brustver­größerung tritt häufig lange vor einer geplanten Schwan­ger­schaft auf. Es gibt keinen Grund, diesen Wunsch wegen einer späteren Schwan­ger­schaft zu verschieben. Wenn eine Schwan­ger­schaft aller­dings unmit­telbar bevor­steht oder für die direkte Zukunft geplant ist, dann ist es ratsam mit der Operation bis nach der Schwan­ger­schaft zu warten.

Ist Stillen nach dem Eigenfettaufbau möglich?

Nach einer Brustver­größerung mit Eigenfett ist das Stillen nicht beein­trächtigt. Das trans­plan­tierte Fettgewebe hat wie auch Silikon­im­plantate keinen Einfluss auf die Funktion des Drüsen­ge­webes.

Stillen hat jedoch immer einen negativen Einfluss auf die Brustform und das Brust­vo­lumen, deshalb ist es wichtig, abzuwägen, ob nicht frühzei­tiges Abstillen die bessere Wahl ist. Diese Entscheidung ist freilich nicht einfach und hängt von vielen persön­lichen Faktoren und Anschau­ungen ab.

Kann ich danach immer noch stillen?

Ja, das Fettgewebe hat keinen Einfluss auf die Brust­drüse. Deshalb ist das Stillen mit Eigenfett genauso möglich wie ohne. Auch nach einer Brustver­größerung mit Implan­taten ist Stillen ohne Einschrän­kungen möglich.

Ist das Krebsrisiko durch Eigenfett erhöht?

Nein. Es ist wissen­schaftlich gesichert, dass Brust­im­plantate keinen signi­fi­kanten Einfluss auf das Krebs­risiko bzw. das Brust­krebs­risiko einer Frau haben. Auch eine Brustver­größerung mit Eigenfett erhöht das Brust­krebs­risiko nicht.

Ist Brustkrebsvorsorge danach immer noch genauso gut möglich?

Die Brust­krebs­vor­sorge ist mit Eigenfett nicht einge­schränkt. Abtasten, Mammo­gra­phien, Ultra­schall­un­ter­su­chungen und MRT-Unter­su­chungen sind auch mit Eigenfett möglich.

Merkt ein Partner, dass ich Eigenfett in den Brüsten habe?

Nein, es sind auch keine Narben sichtbar.

Fühlen sich Brüste nach einem Aufbau mit Eigenfett unecht an?

Nein. Brüste nach einer Eigen­fet­trans­plan­tation fühlen sich völlig natürlich an.

Kann ich nach der Brustvergrößerung wieder richtig Sport treiben?

Ja, Sie sollten aber für ungefähr zwei Wochen mit dem Sport pausieren.

Gibt es Schwangerschafts- oder Dehnstreifen?

Nein. Eigen­fet­trans­plan­ta­tionen erzeugen keine Dehnstreifen der Haut.

Wann kann ich nach der OP wieder fliegen?

Bereits zwei Wochen nach der Brustver­größerung können Sie wieder unein­ge­schränkt fliegen.

Was passiert bei einer Schwangerschaft mit dem Eigenfett?

Eine Schwan­ger­schaft hat keinen Einfluss auf das Eigenfett. Durch das Anschwellen der Brust­drüsen und den Effekt der Schwan­ger­schafts­hormone auf das Binde­gewebe können die Brüste durch eine Schwan­ger­schaft und durch Stillen erschlaffen. Dies passiert aber auch ohne Eigenfett. In einem solchen Fall kann die alte Form durch eine Brust­straffung wieder herge­stellt werden.

Wann kann ich nach einer Vergrößerung wieder an die Sonne?

Drei Wochen nach einer Brustver­größerung können Sie wieder vorsichtig Sonnen­baden.

Kann sich das Eigenfett irgendwann wieder abbauen?

Nein. Das Fett, das nach sechs Monaten einge­wachsen ist, bleibt dauerhaft.

Ist das Gefühl in der Brust nach der Brustvergrößerung gestört?

Das Gefühl der Brust ist in der Regel durch die OP nicht beein­trächtigt. Die Verletzung kleiner Hautnerven kann besonders um die Narbe zu vorüber­ge­henden Taubheits­ge­fühlen führen.

Was ist das richtige Alter für ein Brustaufbau?

Eine Brustver­größerung sollte auf keinen Fall vor dem Abschluss der Brust­ent­wicklung durch­ge­führt werden. Dies ist mit ca. 17–19 Jahren der Fall. Auch aus recht­lichen Gründen wird eine Brustver­größerung nicht vor dem 18. Lebensjahr durch­ge­führt. Danach gibt es keine Alters­ein­schränkung. Dann wenn Sie den Wunsch verspüren, sich gründlich mit der Thematik beschäftigt haben, sich seriös beraten lassen haben und die finan­zielle Frage geklärt haben, ist der richtige Zeitpunkt, egal ob das mit 18 oder mit 70 Jahren der Fall ist.

Wie findet man die richtige Menge an Eigenfett?

Die richtige Menge an Eigenfett entspricht in etwa der vorhan­denen Brust­größe.

Wie werden die Brüste nach der OP aussehen?

Für das Ergebnis nach der OP sind viele Faktoren entscheidend. Der wichtigste davon ist Ihre bestehende Brustform. Bestimmte Parameter können nicht oder nur sehr aufwendig (z.B. mit zusätz­lichen Narben verändert werden. Viele Dinge können aber heutzutage dank vieler moderner Techniken sehr gut angepasst werden. Wichtig ist, dass Sie ehrlich beraten werden und der Chirurg Ihnen ehrlich erklärt, welches Ergebnis mit welcher Technik zu erwarten ist. Leider sind Compu­ter­si­mu­la­tionen hierbei nicht wirklich sinnvoll, denn simulieren kann jeder gute Grafik­de­signer, aber dieses Ergebnis auch in der OP langzeit­stabil umsetzen, das ist viel schwie­riger. Anhand von Beispiel­bildern wird ein seriöser Chirurg Ihnen erklären, welches Ergebnis Sie erwarten können.

Ist eine Computersimulation des geplanten Ergebnisses sinnvoll?

Unserer Meinung nach sind Compu­ter­si­mu­la­tionen bei Brust­ver­grö­ße­rungen nicht sinnvoll. Bei Nasen­kor­rek­turen sind sie hilfreich, um bestimmte Formen zu erklären, bei Brust­ope­ra­tionen ist die Vorher­sa­ge­kraft sehr gering.

Ist es ein riskanter Eingriff?

Grund­sätzlich ist eine Brustver­größerung gemessen an der globalen Kompli­ka­ti­onsrate ein sehr sicherer Eingriff. Kompli­ka­tionen mit Beein­träch­tigung der Allge­mein­ge­sundheit sind sehr selten.

Sind Anprobier-Implantate sinnvoll?

Anprobier-Implantate, die wie eine Schale aus Silikon geformt sind und in einen nicht gepols­terten BH eingelegt werden sind eine sehr sinnvolle Hilfe bei der Wahl der richtigen Größe. Sie können nicht nur sehen, wie Ihnen das entspre­chende Volumen steht, Sie können es auch fühlen.

Reicht Eigenfett zur Straffung bei abgesunkenen oder schlaffen Brüsten aus?

Das hängt davon ab, wie stark der Erschlaf­fungsgrad der Brust ist und wie groß der Hautüber­schuss ist. Wenn die Brust nur leer ist, aber kein wesent­licher Hautüber­schuss vorliegt und die Brust­warze nicht viel zu tief steht, dann reicht in der Regel das Eigenfett zur Straffung aus. Wenn nicht, dann gibt es verschiedene Methoden der Hautstraffung (um die Brust­warze, I‑Straffung und T‑Straffung). Ein erfah­rener Chirurg kann Ihnen sagen, ob eine zusätz­liche Straffung bei Ihnen erfor­derlich ist.

Was ist besser: Eigenfett oder Silikon?

Beide Methoden sind sicher und effektiv, aber grund­sätzlich komplett unter­schiedlich. Mit Eigenfett kann pro Sitzung nur eine Körbchen­größe dauerhaft aufgebaut werden, dafür braucht man kein Implantat, es entstehen keine Narben, die Figur wird gleich­zeitig verbessert und die Ausfallszeit ist deutlich geringer. Lassen Sie sich von einem Chirurgen beraten, der mit beiden Methoden jahre­lange Erfahrung hat und beide Methoden häufig und routi­niert anwendet.

Wie sicher ist das Ergebnis?

Ein erfah­rener Chirurg kann mit den heutigen, modernen OP-Methoden sehr gezielt sehr gute, sichere und repro­du­zierbare Ergeb­nisse liefern. Bei bestimmten schwie­rigen Situa­tionen, wie einer tubulären Brust kann es sein, dass ein kleiner Zweit­ein­griff für ein optimales Ergebnis nicht vermieden werden kann. Ein erfah­rener Chirurg kann Ihnen vor der OP sagen, welches Ergebnis erwartet werden kann.

Wie unauffällig werden die Narben?

Die Narben bei einer Brustver­größerung mit Eigenfett werden in der Regel praktisch nicht sichtbar sein, da sie nur 1–2 mm groß sind.

Wie lange kann ich nicht arbeiten?

Das hängt von Ihrem Job ab. Wenn Sie einen Bürojob haben und nicht schwere Akten­ordner in hohe Regale heben müssen können Sie nach zwei Tagen wieder arbeiten. Wenn Sie im Verkauf, als Friseurin, als Lehrerin oder Ähnliches arbeiten, ist es sinnvoll, eine Woche Urlaub einzu­planen.

Wie stark sind die Schmerzen nach der OP?

Die Schmerzen nach einer Brustver­größerung mit Eigenfett sind sehr gering und entsprechen in etwa einem starken Muskel­kater.

Das könnte Sie auch interessieren

Brust­straffung
Mit einer Brust­straffung zaubern wir aus Ihrer Brust eine neue, wunder­schön geformte – ohne Implantate, nur mit Ihrem eigenen Gewebe.

Brustver­größerung
Wir führen seit Jahren Brust­ver­grö­ße­rungen durch, dadurch sind wir in der Lage selbst bei schwie­rigen Ausgangs­si­tua­tionen beste Ergeb­nisse zu erzielen.

X